Auf dieser Seite werden Tipps und Programme1 vorgestellt, die die Verwendung einer deutschen Tastatur beim LaTeXen, programmieren und für Vim- oder Emacs-Benutzer und generell „Vielschreiber“ erleichtern. Aber auch „Wenigschreiber“ werden Hilfen finden, sich Ihre Arbeit zu erleichtern und die Tastatur an eigene Bedürfnisse anzupassen.
Wer noch nicht maschineschreiben gelernt hat, verschenkt recht viel Zeit, wenn er öfters tippend am Computer sitzt. Selbst Leute die viel Übung im Suchsystem haben, sind erheblich langsamer, als wenn jemand „gemütlich“ machineschreiben kann. Es kostet nur einige Wochen konsequenten Übens mit 10 bis 15 Minuten pro Tag um tippen zu lernen! Am Anfang ist man dann sicher noch etwas langsamer, als wenn man wie gewohnt mit ein paar Fingern die Texte in die Tastatur hackt, aber mit der Zeit wird man dann von alleine schnell, wenn man nur konsequent bleibt und blind schreibt.
Zum Tippen lernen gibt es wenig kostenlose Programme. Der Tipptrainer ist recht einfach, aber bietet das Wesentliche. Etwas bunter und weiterentwickelter ist der zweite Tipptrainer. Für den Editor Vim gibt es ein Skript, um maschineschreiben zu lernen. Man findet es unter dem Namen TTCoach auf der Vim-Homepage. Ist man bereit Geld für ein Programm auszugeben ist der Schreibtrainer einen Blick wert. Die Shareware hat zwar eine etwas angestaube Oberfläche ist aber sehr durchdacht und es macht Spaß damit zu üben. Die Auswertungen des Schreibrainers geben gute Hinweise welche Finger man noch besonders üben muss und erlaubt dann auch gezielt diese Finger trainieren. Sogar den Nummernblock kann man mit dem Programm blind beherschen lernen. Wer zwischen den Übungen mal ein Spielchen machen möchte, findet dafür sogar verschiedene kostenlose Tippspiele.
Für jemand, der blind maschineschreiben kann (sprich: das Zehn-Finger-System benutzt), ist die Belegung der spitzen und eckigen Klammern und des Backslash ein Graus. Ich habe 'ne ganze Weile nach der Lösung gesucht und stelle hier die Programme vor, die ich nun nutze. Die Ideallösung soll möglichst systemweit zur Verfügung stehen, möglichst wenig Arbeitsspeicher brauchen, (für private Nutzung) kostenlos erhältlich sein und keine teuren Spezialtastaturen erfordern. Im Moment werden nur Lösungen für Windows besprochen (Schwerpunkt: Windows 2000 und XP). Ich werde aber auch gern DOS, Windows 9x, Mac- oder Linux-Tipps aufzeigen, wenn mir jemand weitere Lösungen mitteilt.
Die Zeichen @ {} [] \ ~ und € einzugeben ist auf einer deutschen Tastatur nur mit Verrenkungen möglich, wenn man mit den Händen in der Grundstellung bleiben will. Ich habe verschiedene Lösungsmöglichkeiten in Betracht gezogen:
Abkürzungen bzw. Makros des Editors nutzen:
Das hat den Vorteil, dass es plattformunabhängig ist (im Falle von Vim oder Emacs), aber den Nachteil, dass es eben nicht in anderen Programmen funktionert.
Ändern der Tastenbelegung:
Man könnte z.B. die Alt-Taste und die AltGr-Taste vertauschen (wie das geht steht weiter unten). Dann könnte man mit dem linken Daumen (unter der Hand durch sozusagen) aus der Grundstellung heraus die vertauschte AltGr-Taste drücken und kann dann man der rechten Hand bis auf den € und das @ alle Zeichen blind tippen. Diese Lösung hatte ich eine Weile zusätzlich genutzt, aber da ich bei meinem Notebook nicht wie bei der großen Tastatur einfach mal die Tastaturkappen tauschen kann und es auch nicht die Lösung ist, da man dann auf anderen Tastaturen durcheinander kommt, habe ich jetzt wieder die Standardeinstellung.
Programme, die systemweit wirken:
Nach einigem ausprobieren der verschiedensten Lösungen bin ich letztendlich bei den Programmen allchars und nun Shortcut gelandet. Allchars erlaubt die schnelle Eingabe von Sonderzeichen, indem man die Strg-Taste drückt, diese wieder loslässt und dann zwei (frei festzulegende) Tasten drückt, um den Wunschbuchstaben einzufügen. Um eine möglichst einfache und schnelle Eingabe zu haben, empfehle ich, mit der linken Hand aus der Grundstellung heraus die Strg-Taste zu drücken und mit der rechten Hand eine bestimmte Taste zweimal zu drücken. Die folgenden Tastenkombinationen scheinen mir am schnellsten erreichbar zu sein und haben sich in meinem Alltag bewährt:
| jj | kk | uu | ii | ll |
| { | } | [ | ] | \ |
Dazu werden in allchars folgende Einträge in der Ini-Datei gemacht: EigeneDefinitionen=jj{ kk} uu[ ii] ll\. Einen Backslash fügt man dann also z.B. durch Drücken und Loslassen der Strg-Taste und dann zweimaliges Drücken der L-Taste (für backsLash ;-) ein, entsprechend werden Klammern oder andere beliebige Zeichen eingefügt. Andere Definitionen werden analog dazu gemacht.
Bis Windows 9x gibt es das Programm in einer sehr speichersparenden Version (allchars 1.22). Für Windows 2000/XP ist aber die aktuelle, deutlich größere Version (ca. 2,5MB im Speicher) von allchars nötig. Diese ermöglicht zusätzlich auch die Wiedergabe von Textbausteinen, sogennante Macros.
Unter Windows 2000/XP nutze ich nun aber lieber Shortcut — sowohl für Makros, Textbausteine, wie auch das einfügen von Sonderzeichen wie dem Backslash. Das Programm Shortcut braucht etwas mehr Arbeitsspeicher (ca. 3,5MB) als allchars, aber bietet erheblich mehr Möglichkeiten (siehe unten) und hat bei der Makro-Wiedergabe als Schnellschreiber (im Gegensatz zu allchars 3.63) keine Schwierigkeiten. Zudem funktioniert Shortcut auch in einem Konsolenfenster :-) Für mich ideal habe ich mir nun in Shortcut Makros — die sich selbst sofort nach Eingabe auflösen (man kann es auf Wunsch auch über Hotkeys auflösen lassen) — definiert. Ich drücke die Tastenfolge „fjj“ und erhalte dann die öffnende geschweifte Klammer „{“, die Tastenfolge „fkk“ liefert das Zeichen „}“ usw. — ähnlich wie bei allchars. So müssen die Hände die Grundstellung gar nicht verlassen. Als Wartezeit für die Kürzel habe ich 0ms und als maximale Auswertezeit 500ms in Shortcut festgelegt. Aber je nach Schreibtempo und persönlicher Vorliebe sind da auch andere Werte sinnvoll. Man muss bei der öffnenden geschweiften Klammer { aber beachten, dass eine Option in Shortcut (unter Makrotext-Optionen) Einfluss hat, ob man im Makrotext der Klammer einen Backslash voranstellen muss oder nicht.
Verwendung des englischen Tastaturlayouts:
Über die Systemeinstellungen (Ländereinstellungen-Eingabe) kann man ja leicht zwischen dem deutschen und englischen Tastaturlayout wechseln. Es ist sogar schon ein Tastenkürzel standardmäßig dafür vorgegeben (unter Windows 2000: Linke Alt-Taste + Umschalttaste). Da ich aber auch in Programm-Kommentaren oder vor allem bei TeX-Dateien die Umlaute gewohnt eingeben will, kam diese Lösung für mich nicht in Frage.
Für Textbausteine gibt es sehr viele Programme. Davon sind aber nur relativ wenige kostenlos erhältlich, oder sie sind viel zu langsam/umständlich zu bedienen. Zum Glück ist aber Shortcut — wohl eines der besten seiner Art — für private Nutzer kostenlos. Wenn man die Abkürzungsmöglichkeiten von Vim oder Emacs mit den Scripting-Möglichkeiten nutzen möchte/kann, braucht man sicher kein extra Programm. Auf der anderen Seite aber ist meiner Meinung nach eine systemweite Lösung, die auch im E-Mail-Programm usw. funktioniert, besser (your milage may vary :-) Shortcut ist dabei extrem vielseitig und bietet zusätzlich zu den Makros auch noch eine systemweite Autotext-Funktion (Wortvervollständigung) und das Starten von Applikationen über frei definierbare Kürzel. Mein Tipp ist hier also auf jeden Fall shortcut! Bevor ich mich jetzt nur weiter wiederhole und schreibe wie toll Shortcut ist, lies' dir doch einfach selbst die Beschreibung auf der Homepage von Andreas Viebke, dem Autor von Shortcut durch.
Manchmal wünscht man sich, dass einfach einige Tasten anders auf der Tastatur angeordnet wären. Ich als Vim-Nutzer möchte gerne die ESC-Taste zusätzlich auf der CapsLock-Taste haben (die nutze ich eh' nie!). Die Emacs-Leute hätten dort meist gerne die CTRL-Taste. Und auch sonst wünscht sich der eine oder andere evtl. er könnte die Tasten auf seinem Keyboard umbelegen und z.B. bei einer alten Tastatur die fehlende Win-Taste auf die rechte Strg-Taste legen. Auch das deaktivieren einer Taste, z.B. der CapsLock-Taste, ist unter Windows NT/2000/XP möglich.
Bei Windows NT/2000/XP kann man einfach einen Eintrag in der Registry vornehmen (englische Beschreibung bei Microsoft). Eine Kopie der Seite, eine kurze deutsche Beschreibung und fertige Konfigurationsdateien (reg) für die gängigen Änderungswünsche hab' ich bereits in einer 11KB kleinen Zip-Datei zusammengestellt. Man muss dann nur die entsprechende Registry (*.reg) Datei per Doppelklick eintragen lassen. Das geniale dabei ist, dass diese Registry-Änderungen keinen zusätzlichen Speicher brauchen.
Um weitere, eigene Definitionen einfach zu erstellen sind folgende Lösungen hilfreich:
Im Windwos 2000 Ressource Kit gibt es ein Programm namens remapkey mit dem man bequem per Drag'n Drop die Tastenbelegung bestimmen kann und das den nötigen Eintrag in der Registry komfortabel vornimmt. Man kann damit dann jede Taste nach Wunsch umdefinieren.
Von Dirk Schwarzmann gibt es auch ein Java-Skript KeyDefiner, das die gleiche Grundfunktionalität wie remapkey bietet und ab InternetExplorer 5 läuft. KeyDefiner ist Teil seines Projektes Patchkeyboard und nimmt einem die Arbeit ab für eine gewünschte Tastaturbelegung den nötigen Registry-Eintrag zu ermitteln. Ich habe Dirk's Homepage hier genannt, auch wenn Patchkeyboard nicht ganz frei ist. Bitte schickt Dirk, wie von ihm gewünscht, auch eine Postkarte als kleine Aufmerksamkeit und Rückmeldung :-)
Windows 9x-Nutzer können mit einem Tool namens TradeKeys auch einzelne Zeichen neu definieren. TradeKeys installiert einen VxD-Treiber, der nur wenig Arbeitsspeicher benötigt. Unter Windows XP nutzt TradeKeys auch die Registry wie KeyDefiner und Remapkey. Es erlaubt aber auch zusätzlich Tasten zu deaktivieren. Speziell die Windows-Tasten lassen sich, wie in der winfaq beschrieben, auch unter Windows 9x deaktivieren.
Mit den genannten Lösungen ist es nur möglich ganze Tasten zu tauschen. Ein eigenes Tastaturlayout kann man kostenlos mit dem Microsoft Keyboard Layout Creator erstellen. Der erfordert die Installation der .NET-Runtime-Umgebung, die ebenfalls kostenlos verfügbar ist. Der Creator erlaubt völlig freie Layout-Definition, pro Taste können bis zu 4 Zeichen (je Shift/Alt/...Zustand) abgelegt werden, unter XP sind sogar beliebige Schriften (Arabisch, Hebräisch, Latein, ...) mischbar. Auch ein Bild des Layouts kann gespeichert werden. Zum Schluß wird eine MSI-Datei erzeugt, mit der das selbst erstellte Tastaturlayout installiert werden kann. Die Umschaltung zwischen verschiedenen Layouts erfolgt über das Symbol in der Taskleiste oder ein Tastenkürzel (Standard: Alt-LinksShift).
Das Microsoft-Tool ermöglicht zwar beliebige Buchstaben auf eine Taste zu legen, aber man kann leider nicht die Funktionstasten (F-Tasten, Leertaste, Return, Tab, ESC usw.) neu belegen oder die Definition auf dem Ziffernblock ändern (z.B. Return mit Tab belegen). Diese Möglichkeiten hat man mit dem Keyboard Layout Manager 2000, der allerdings 65€ kostet.
" Esc is too hard to reach, so remap it
imap öö <esc> " maps öö to ESC in insert mode
Hat man sich dann so an diese Zeichenfolge für ESC gewöhnt oder will es
direkt systemweit nutzen können, bietet Shortcut auch hierfür wieder die
Lösung an: Ein Kürzel „öö“ erstellen und „automatisch auflösen“ markieren.
Der nötige Eintrag für die ESC-Taste sind die zwei Zeichen „\-“ (weitere
besondere Tasten sind in der Shortcut-Hilfe unter „Makros — Spezielle
Zeichenfolgen“ zu finden).
Mit Hilfe von Shortcut-Tastaturkürzeln kann man aus jeder Windows-Anwendung einen Text in Vim bearbeiten und dann durch Aufruf eines zweiten Tastaturkürzels wieder in die Original-Anwendung einfügen. Die genaue Beschreibung (auf englisch) und die Makros sind in einer paar Kilobyte kleinen Datei vimall.zip.
Unter Windows NT/2000/XP langt wie eben beschrieben ein Eintrag in der Registry. Die Zip-Datei enthält die dafür nötige reg-Datei.
Allchars (s.o.) ermöglicht während der Benutzung zwischen Punkt/Komma hin- und herzuschalten. Eine weitere Möglichkeit bietet Patchkeyboard, es erlaubt bequem über eine Batchdatei die Änderung des Kommas auf dem Nummernblock in einen Punkt. Patchkeyboard funktioniert für alle Windows-Versionen und auch großteils für verschiedene DOSen. Für Windows 9x findet sich auch in der sehr empfehlenswerten winfaq eine Beschreibung den Tastaturtreiber zu patchen. In der winfaq wird auch erklärt, wie man festlegt, ob die NumLock-Taste beim Starten des Rechners aktiviert oder deaktiviert sein soll.
Jeder kennt das Problem, dass man aus Versehen mal die Einfüge-Taste (Insert) aktiviert oder deaktiviert und man erst nach einer getippten Zeile feststellt, dass man statt Text einzufügen, den alten überschrieben hat. Ein im Arbeitsspeicher 100kB kleines Progrämmchen von Mike Lin, namens ITK Insert ToggleKey warnt mit einem Piep, wenn man die Einfüge-Taste betätigt.
Nur unter Windows NT/2000/XP gibt es zusätzlich die Möglichkeit einen Signalton ausgeben zu lassen, wenn man die Feststelltaste, NumLock- oder ScrollLock-Taste drückt. Dazu wählt man folgende Einstellung: „Systemsteuerung — Eingabehilfe — Tastatur — Statusanzeige — Statusanzeige aktivieren“.
Für gängige Windows-Tastenkürzel verweise ich auch auf die winfaq. Besonders nützlich ist vielleicht Strg+ESC, um das Startmenü zu öffnen und noch das weniger bekannte Umschalt+F10 zum aufrufen eines Kontextmenüs ohne rechte Maustaste. Vielen scheint auch nicht bekannt zu sein, dass man Programme über Tastenkürzel starten kann. Einfach im Eigenschaften-Dialog (rechte Maustaste) für die Programmverknüpfung des Startmenüs ein gewünschtes Tastenkürzel festlegen!
Wenn man mit Text jongliert, wäre es oft auch nützlich, wenn man mehr als eine Zwischenablage hätte. Der ideale Zwischenablage-Manager sollte auf jeden Fall sehr wenig Arbeitsspeicher beanspruchen und unter Windows 9x/2000/XP funktionieren. Außerdem sollten Zwischenablagen auch für die nächste Windows-Sitzung gespeichert werden können und wenn möglich auch andere Formate als reiner Text (also auch RichTextFormat, Grafik usw.) benutzt werden können. Nicht zuletzt muss die Bedienung schnell und bequem über die Tastatur möglich sein. Viele Zwischenablage-Manager bieten auch eine einfache Textbausteinfunktion. Dafür ist wohl aber meist das vielseitige Shortcut die bessere Lösung.
Die Clipboardmanager, die mir gut gefallen, da sie eine Vorschaufunktion für gespeicherte Bilder bieten, sind Multiple Clipboards und ClipMem. Clipmem zeigt die Bilder in einer gemeinsamen Übersicht, Multiple Clipboards zeigt mit einem Kürzel eine Übersicht über alle 10 Clips oder über den gesamten Bildschirm einen bestimmten Clip. Beide Programme sind aber recht einfach in Ihrer Funktionalität für Texte, erlauben aber schon mit einem Kürzel immer den nächsten Clip zu kopieren bzw. einzufügen.
Wer die Vorschau auf gespeicherte Bilder nicht braucht, findet vielleicht Gefallen an hamsin clipboard — es ist im Detail konfigurierbar (welche Tastaturkürzel man nutzen möchte, max. Clipgröße, ob Bilder auch kopiert werden sollen usw.) und sehr gut über die Tastatur zu bedienen. Mein Favorit ist aber ArsClip, welches noch ein paar Extras mehr bietet und aktiv weiterentwickelt wird. Es braucht mit ca. 4,5MB im Arbeitsspeicher aber knapp 3MB mehr Speicher als hamsin clipboard. Dafür kann man aber zum Beispiel auch mehrere Zwischenablagenfächer auf einmal ausgeben, dies sogar in umgekehrter Reihenfolge und hat schon eine ganz nette Textbausteinfunktion mit mehreren Ordnern, in die man die Texte sortieren kann.
Manchmal ist die Maus natürlich doch praktischer als die Tastatur. Ich nutze ein Sharewareprogramm namens Scroll++, dass es erlaubt mit gedrückter rechter Maustaste und mit Bewegen der Maus in alle Richtungen zu scrollen. Ich weiß, das können auch die meisten Treiber für Mäuse mit Scroll-Rad, wenn man die Scroll-Taste gedrückt hält. Vorteil von Scroll++ ist aber unter anderem, dass es auch in manchen Anwendungen funktioniert, in der das Scroll-Rad nicht unterstützt wird. Außerdem ist Scroll++ gut konfigurierbar. Ich nutze es jetzt meist, wenn ich relativ weit scrollen möchte. Für das Scrollen um ein paar Zeilen nutze ich mehr das Scroll-Rad. Nicht zuletzt hat man vielleicht auch noch eine Maus ohne Scroll-Rad, bei der Scroll++ nützlich ist.
Warum erzähle ich das hier? Die Firma Pointix, die Scroll++ gemacht hat, gibt es nicht mehr. Ich habe mehrfach erfolglos versucht die aktuelle Adresse ausfindig zu machen. Wenn mir jemand nun aber sagen kann, ob/wann Programme, deren Hersteller es gar nicht mehr gibt frei weitergegeben werden können, würde ich meine Registrierdaten für Scroll++ mit dem Programm zum Download bereitstellen. Bitte schickt mir keine Mails mit der Bitte das Programm zu mailen. Ich werde das Programm allgemein zum Download bereitstellen wenn mir jemand mitteilen kann ob bzw. unter welchen Bedinungen das legal ist.
Auf der Homepage von Jens Wilhelm Wulf ist eine sehr interessante Beschreibung zu einer selbstgebauten verbesserten Tastatur und noch ein paar gute Links zu neuartigen Tastaturen. Leider sind die Dinger so teuer, dass ich mir das nicht leisten kann, obwohl speziell die Kinesis, Protomic und das SmartBoard von Darwin (die einzige, die bezahlbar wäre) recht vielversprechend aussehen. Wenn jemand Erfahrungen mit einer ergonomischen Tastatur (Cherry, Microsoft oder auch solch' speziellen wie oben) gemacht hat, würde ich mich auch über einen kurzen Erfahrungsbericht freuen, den ich auch gerne auf der Homepage integriere :-)
Wen's interessiert: ich selbst nutze eine alte Cherry G80-3000HAD und hab' nun noch eine mit USB-Schnittstelle gebraucht und mir die Logitech iTouch, die ich ganz gut finde, für knapp 30 € zugelegt.
Ich hoffe, dass die Tipps doch einigen Leuten helfen schneller als ich zu ihrer Tastaturlösung zu kommen. Wenn jemand weitere oder bessere Tipps hat, freu' ich mich natürlich über ein E-Mail.
Wenn du einen Link von deiner Homepage auf diese Seite setzen möchtest, freu' ich mich. Dazu kann (aber muss nicht :-) das Logo verwendet werden:
Stand: 2003-09-22
1Last not least: Vielen Dank an alle Programmautoren, die ihre Tools (für private Anwender) frei zur Verfügung stellen.